Plagiat und KI Scanner zusammen nutzen
Ein Plagiat und KI Scanner in einem Durchgang beantwortet beide Fragen zum selben Textstand. Geprüft wird mit Plag-Aware aus vielen Hochschulen in Deutschland gegen über 60 Milliarden Quellen.
Zwei Fragestellungen, zwei Methoden
Die Plagiatsprüfung ermittelt Übereinstimmungen mit vorhandenen Quellen und gleicht sie mit Quellen in einem Index ab.
Die KI-Prüfung wertet sprachliche Muster aus und liefert eine Einschätzung, keine abschließende Bewertung.
Die beiden Verfahren liefern unterschiedliche Hinweise und beantworten unterschiedliche Fragen.
Warum ein Durchgang sinnvoll ist
Beim Hochladen treffen Sie eine einmalige Entscheidung; anschließend durchlaufen beide Verfahren denselben Text.
Somit beziehen sich beide Auswertungen auf denselben Textstand. Bei nacheinander durchgeführten Prüfungen können unterschiedliche Fassungen verglichen werden.
Bei getrennt veranlassten Prüfungen entfallen in einem Durchgang der zweite Upload und die damit verbundene Wartezeit.
So lesen Sie die beiden Ergebnisse
Auf der Plagiatsseite prüfen Sie jede Fundstelle einzeln. Bereits korrekt zitierte oder sachlich irrelevante Übereinstimmungen können bestehen bleiben; problematische Stellen belegen, korrekt kennzeichnen, eigenständig umformulieren oder streichen Sie.
Die KI-Seite lesen Sie abschnittsweise und prüfen, ob dort eine eigene Einordnung fehlt.
Beide Listen zusammen ergeben eine klare Reihenfolge für die Überarbeitung.
So läuft die Prüfung ab
Sie laden die Datei hoch, bestimmen die Scanart und hinterlegen eine Adresse für den Bericht.
Der Abgleich erfolgt automatisch; der Bericht wird nach Abschluss der Prüfung als PDF bereitgestellt.
Eine Registrierung ist nicht erforderlich, und Sie schließen kein Abonnement ab.
Der passende Zeitpunkt
Die erste Prüfung erfolgt am Ende der Rohfassung, solange noch Spielraum für Anpassungen besteht.
Die zweite Prüfung kann kurz vor der Abgabe stattfinden, da sich durch Überarbeitungen Übereinstimmungen verändern können.
Planen Sie zwischen den beiden Durchläufen ausreichend Zeit für die Überarbeitung ein.
Kosten und Datenschutz
Ein Scan kostet ab 2,90 Euro.
Nach Angaben des Anbieters wird die Datei nicht in einer Prüfungsbibliothek gespeichert; zur Löschfrist finden sich auf der Website unterschiedliche Angaben.
Der Dienst ist nicht kostenlos, nutzt dafür aber die Technik aus dem professionellen Prüfbetrieb.
Eine Arbeitsreihenfolge für beide Berichte
Beginnen Sie mit dem Quellenabgleich. Längere Übereinstimmungen ohne Beleg lassen sich meist eindeutig einer Quelle zuordnen und konkret bearbeiten. Prüfen Sie anschließend Zitate, Paraphrasen und das Literaturverzeichnis. Erst wenn diese Ebene geklärt ist, wechseln Sie zur KI-Einschätzung. So vermeiden Sie, dass eine sprachliche Überarbeitung Quellenfehler verdeckt oder neue unbelegte Formulierungen erzeugt.
Bei der KI-Auswertung sollten Sie abschnittsweise vorgehen. Lesen Sie markierte Passagen im Zusammenhang und notieren Sie, warum die Aussage in den Text gehört, auf welcher Quelle sie beruht und wie sie entstanden ist. Sie können beide Ergebnisse nutzen, um Prioritäten zu setzen, aber keiner der beiden Werte ersetzt die eigene fachliche Prüfung.
Nach den Änderungen empfiehlt sich ein letzter Durchgang mit exakt derselben Dateifassung, die Sie abgeben möchten. Kontrollieren Sie außerdem, ob Seitenzahlen, Fußnoten und Literaturangaben beim Export in das PDF erhalten geblieben sind. Damit beziehen sich beide Berichte auf einen dokumentierten Endstand.
Beide Prüfungen in einem Durchgang
Die Prüfung erfolgt mit Plag-Aware, die nach Angaben des Anbieters an Hochschulen in Deutschland eingesetzt wird, und einem Index mit rund 60 Milliarden Quellen. Die Ergebnisse beider Prüfungen erhalten Sie in einem PDF, ab 2,90 Euro.
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